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Möbeldesigner

Hinter vielen Stücken, die durch unseren Laden gehen, stehen Entwürfe bekannter Designerinnen und Designer, die meisten aus Dänemark und Deutschland, dazu einige aus Schweden, Finnland und Italien. Zu jedem Namen gibt es eine eigene Seite mit den Stücken, die gerade bei uns sind, und denen, die wir schon verkauft haben. Die Angaben stützen sich auf Lexika, Museen, Hersteller und Auktionshäuser, die Quellen stehen jeweils dabei. Wer die Möbel gebaut hat, findet ihr bei den Möbelherstellern.

Dänemark

Alfred Christensen

Dänemark

Dänischer Möbeldesigner, bekannt für den Boomerang-Stuhl Modell 370, den Slagelse Møbelværk in den 1960er Jahren baute.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Arne Hovmand-Olsen

1919–1989, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner (1919 bis 1989), geboren in einer Bauernfamilie in Kirkeby Sogn. Er begann 1938 eine Lehre bei dem Tischler Peder Olsen Sibast und schloss 1941 ein Möbeldesignstudium an der Technischen Schule in Århus ab. Er entwarf unter anderem für Mogens Kold, Bramin und Skovmand & Andersen.

Bei uns bisher 8 Stücke. Zu den Stücken →

Arne Jacobsen

1902–1971, Dänemark

Dänischer Architekt und Designer (1902 bis 1971), geboren in Kopenhagen, zunächst ausgebildet als Maurer und ab 1924 an der Architekturschule der Kunstakademie. Für Fritz Hansen entwarf er die Stühle Ameise (1952), Serie 7 (1955), Ei (1957) und Schwan (1958), für Louis Poulsen Leuchten wie die AJ Pendelleuchte (1958).

Bei uns bisher 16 Stücke, davon 2 gerade verfügbar. Zu den Stücken →

Arne Vodder

1926–2009, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner (1926 bis 2009), ausgebildet von Finn Juhl. 1951 gründete er mit dem Architekten Anton Borg ein eigenes Studio. Ab den 1950er Jahren entwarf er Büromöbelserien für Sibast, die vor allem in den USA gut ankamen.

Bei uns bisher 10 Stücke. Zu den Stücken →

Arne Wahl Iversen

1927–2016, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner (1927 bis 2016) aus Nyborg, gelernter Tischler, der von 1949 bis 1951 bei Kaare Klint an der Kunstakademie studierte. Er entwarf vor allem in den 1950er und 1960er Jahren für mehrere dänische Hersteller, bekannt sind Sessel für Komfort sowie Sekretäre und Schreibtische für Vinde Møbelfabrik.

Bei uns bisher 21 Stücke. Zu den Stücken →

Bent Boysen

Dänemark

Dänischer Designer, auch als Bent Gantzel Boysen geführt. Für IKEA entwarf er 1982 die Leuchte Duett, die von 1983 bis 1987 im Katalog stand, außerdem Lampen für Louis Poulsen.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Bodil Kjær

geb. 1932, Dänemark

Dänische Architektin und Möbeldesignerin, geboren 1932 als Tochter eines jütländischen Landwirts. Sie studierte ab 1951 an der Schule für Innenarchitektur in Kopenhagen bei Finn Juhl und Jørgen Ditzel. Bekannt ist ihr Arbeitstisch von 1959, gebaut in den 1960er Jahren unter anderem bei E. Pedersen & Søn.

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Børge Mogensen

1914–1972, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner (1914 bis 1972), gelernter Tischler aus Aalborg, der an der Möbelschule der Kunstakademie in Kopenhagen studierte und zugleich bei Kaare Klint und Mogens Koch arbeitete. Ab 1942 leitete er die Möbelzeichenabteilung der FDB, 1947 entstand der Stuhl J39. Ab 1955 entwarf er für Fredericia Stolefabrik, darunter den Spanischen Stuhl von 1958 und das Ambassadesofa von 1962.

Bei uns bisher 11 Stücke. Zu den Stücken →

Christian Hvidt

Dänemark

Dänischer Designer, entwarf zusammen mit Hvidt & Mølgaard die Pendelleuchte Safari für Nordisk Solar Compagni.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Claus Bonderup & Torsten Thorup

Dänemark

Dänisches Architektenduo, Claus Bonderup (1943 bis 2022, geboren in Aalborg) und Torsten Thorup (geboren 1944), beide Absolventen der Kunstakademie von 1969. Ihre bekannteste Leuchte ist die Pendelleuchte Semi von 1968, hergestellt von Fog & Mørup.

Bei uns bisher 4 Stücke. Zu den Stücken →

E. W. Bach

Dänemark

Dänischer Möbeldesigner, von dem Tische für die Toften Møbelfabrik aus den 1960er Jahren belegt sind.

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Ejvind A. Johansson

1923–2002, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner (1923 bis 2002), ausgebildeter Tischler und seit 1949 Absolvent der Kunsthåndværkerskolen. Von 1956 bis 1958 leitete er die Designabteilung von FDB Møbler, für die er 1957 den Stuhl J67 entwarf.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Erik Andersen & Palle Pedersen

Dänemark

Dänisches Designerduo aus Erik Andersen und Palle Pedersen. Ihre Stühle sind für Randers Møbelfabrik aus den 1950er Jahren belegt, ein Sessel für Horsnæs Møbler ist durch eine Zeitschrift von 1960 und einen Katalog von 1963 dokumentiert.

Bei uns bisher 2 Stücke, davon 1 gerade verfügbar. Zu den Stücken →

Erik Buch

1923–1982, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner (1923 bis 1982), ausgebildet in Kopenhagen, unter anderem bei Finn Juhl. Bekannt sind der Captain Chair von 1957 und der Barhocker Modell 61, gebaut unter anderem bei Ørum Møbelfabrik und O. D. Møbler.

Bei uns bisher 15 Stücke, davon 1 gerade verfügbar. Zu den Stücken →

Erik Ole Jørgensen

1925–2002, Dänemark

Dänischer Möbel- und Textildesigner (1925 bis 2002), geboren in Frederiksberg. Nach einer Polsterlehre und einer Tischlerausbildung war er Gasthörer bei Kaare Klint an der Kunstakademie. Für FDB Møbler entwarf er ab den 1950er Jahren unter anderem die Sofas J148 und J149, außerdem Textilien für Kvadrat und L.F. Foght.

Bei uns bisher 2 Stücke. Zu den Stücken →

Erik Wørts

1916–1997, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner (1916 bis 1997), ausgebildet im väterlichen Betrieb Wørts Møbelsnedkeri und an der Handwerksschule in Kopenhagen, Abschluss 1937. 1944 wechselte er zum Kaufhaus NK nach Schweden. Ab 1958 arbeitete er mit IKEA zusammen und entwarf über mehr als drei Jahrzehnte Möbel für das Unternehmen, darunter 1960 das Sideboard Danske.

Bei uns bisher 2 Stücke. Zu den Stücken →

Finn Juhl

1912–1989, Dänemark

Dänischer Architekt und Möbelgestalter (1912 bis 1989), geboren in Kopenhagen, Studium an der Architekturschule der Kunstakademie bei Kay Fisker. Seine Möbel fertigte von 1937 bis 1959 der Kunsttischler Niels Vodder. Zu den Entwürfen zählen der Pelikanstuhl (1940), der Sessel NV-45 (1945) und der Häuptlingsstuhl (1949).

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Grete Jalk

1920–2006, Dänemark

Dänische Möbelarchitektin (1920 bis 2006), gelernte Tischlerin und Schülerin von Kaare Klint an der Kopenhagener Möbelschule. 1954 gründete sie ihr eigenes Studio und war später Redakteurin der Zeitschrift Mobilia. Bekannt ist vor allem ihr Schalenstuhl von 1963, zuerst gebaut bei P. Jeppesen.

Bei uns bisher 50 Stücke. Zu den Stücken →

Gunni Omann

1930–2009, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner (1930 bis 2009), gelernter Tischler mit Abschluss 1951 und seit 1954 ausgebildeter Möbeldesigner. Er war Hauptdesigner der Omann Jun's Møbelfabrik, die sein Vater Andreas Omann 1933 gegründet hatte, und entwarf auch für Axel Christiansen in Odder.

Bei uns bisher 2 Stücke. Zu den Stücken →

Hans J. Wegner

1914–2007, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner (1914 bis 2007), geboren in Tønder, gelernter Tischler und später Student an der Kunsthandwerkerschule in Kopenhagen. Von 1940 bis 1943 arbeitete er bei Arne Jacobsen und Erik Møller, danach in eigenem Büro. Bekannt sind der Runde Stuhl von 1949, den die Werkstatt von Johannes Hansen fertigte, und der Y-Stuhl von 1950.

Bei uns bisher 8 Stücke. Zu den Stücken →

Hans Olsen

1919–1992, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner (1919 bis 1992), Tischlerlehre und Studium bei Kaare Klint an der Kunstakademie in Kopenhagen. 1952 entwarf er für Frem Røjle das Roundette Dining Set, 1953 eröffnete er ein eigenes Studio. Bekannt sind außerdem der Fried Egg Chair von 1956 und der Bikini Chair von 1968.

Bei uns bisher 2 Stücke. Zu den Stücken →

Henning Kjærnulf

1911–1975, Dänemark

Dänischer Architekt und Möbeldesigner (1911 bis 1975). Seine Entwürfe entstanden vor allem in den 1960er Jahren, unter anderem für Vejle Stole og Møbelfabrik, Nyrup Møbelfabrik und EG Kvalitetsmøbel. Bekannt sind unter anderem seine Razorblade-Sessel.

Bei uns bisher 14 Stücke, davon 1 gerade verfügbar. Zu den Stücken →

Hvidt & Mølgaard

Hvidt 1916–1986, Mølgaard-Nielsen 1907–1993, Dänemark

Dänisches Architekten und Designerduo. Peter Hvidt (1916 bis 1986) und Orla Mølgaard-Nielsen (1907 bis 1993) führten ab 1944 gemeinsam ein Büro. Sie entwarfen industriell gefertigte, platzsparende Möbelserien wie Portex von 1945 und Ax von 1950, der Ax Stuhl entstand 1947 für Fritz Hansen. Später kamen Architekturprojekte wie Verwaltungsgebäude, Seniorenwohnanlagen und die Beratung für die Brücken über den Kleinen Belt und den Vejle Fjord hinzu.

Bei uns bisher 6 Stücke, davon 1 gerade verfügbar. Zu den Stücken →

Illum Wikkelsø

1919–1999, Dänemark

Dänischer Möbelarchitekt (1919 bis 1999), gelernter Tischler mit Abschluss 1940 und ab 1943 Schüler von Kaare Klint an der Möbelschule der Kunstakademie. Er arbeitete bis 1956 als Innenarchitekt bei LEM's Møbelhus und gründete 1954 ein eigenes Zeichenbüro. Bekannt ist er vor allem für Sitzmöbel.

Bei uns bisher 16 Stücke, davon 3 gerade verfügbar. Zu den Stücken →

Ilse Rix

Dänemark

Dänische Möbeldesignerin, teils gemeinsam mit Ove Rix genannt. Ihre Esstische und Stühle baute die Uldum Møbelfabrik in Uldum in Jütland, Stücke sind aus den 1960er Jahren belegt.

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Jens Risom

1916–2016, Dänemark

Dänisch-amerikanischer Möbeldesigner (1916 bis 2016), Sohn eines dänischen Architekten, der 1939 in die USA kam. Er entwarf Stücke für den ersten Knoll-Katalog von 1942 und eröffnete 1946 ein eigenes Studio. Sein bekanntester Entwurf ist der Webbed Lounge Chair.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Jo Hammerborg

1920–1982, Dänemark

Dänischer Industriedesigner (1920 bis 1982), gelernter Silberschmied, der an der Kunstakademie studierte und bei Georg Jensen arbeitete. Von 1957 bis 1980 war er Chefdesigner des Leuchtenherstellers Fog & Mørup und entwarf dort über 180 Lampen, darunter die Hängeleuchte Orient von 1960 und die Tischleuchte Studio von 1963.

Bei uns bisher 5 Stücke. Zu den Stücken →

Johannes Andersen

Dänemark

Dänischer Möbeldesigner aus Aarhus, geboren 1903, gelernter Tischler mit eigener Werkstatt seit den 1930er Jahren. Er entwarf für CFC Silkeborg und Uldum Møbelfabrik, bekannt ist die Capri-Serie von 1958.

Bei uns bisher 21 Stücke, davon 1 gerade verfügbar. Zu den Stücken →

Johannes Sorth

Dänemark

Dänischer Möbeldesigner und Inhaber der Bornholms Møbelfabrik in Nexø auf Bornholm, für die er den Großteil der Möbel selbst entwarf. Er schuf vor allem Kombinationsmöbel wie Bücherschränke und Sekretäre, Stücke sind aus den 1960er Jahren belegt.

Bei uns bisher 3 Stücke. Zu den Stücken →

Kaare Klint

1888–1954, Dänemark

Dänischer Architekt und Möbelgestalter (1888 bis 1954), Sohn des Architekten P.V. Jensen-Klint. Von 1924 bis 1944 lehrte er an der Schule für Raumausstattung und Möbelkunst der Kunstakademie und war danach bis 1954 Professor für Baukunst. Seine Schule gilt als Gegenpol zum mitteleuropäischen Funktionalismus, für Einzelmöbel arbeitete er mit der Tischlerei Rud. Rasmussen zusammen.

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Kai Kristiansen

geb. 1929, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner, geboren 1929. Nach einer Schreinerlehre bis 1947 studierte er bis 1951 an der Möbelschule der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen bei Kaare Klint. Er entwarf unter anderem für Schou Andersen, Fritz Hansen, Feldballes Møbelfabrik und Vildbjerg Møbelfabrik. Bekannt ist vor allem der Teakstuhl Nr. 42 von 1956 für Schou Andersen.

Bei uns bisher 22 Stücke. Zu den Stücken →

Kai Winding

Dänemark

Dänischer Möbeldesigner, Entwürfe für Hundevad & Co in Vamdrup sind aus den 1960er Jahren belegt.

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Knud Færch

Dänemark

Dänischer Möbelentwerfer, Stühle für die Slagelse Møbelfabrik sind etwa ab 1950 belegt.

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Kristian Vedel

1923–2003, Dänemark

Dänischer Formgeber (1923 bis 2003), gelernter Möbeltischler mit Studium an der Kunstakademie und der Kunsthåndværkerskolen in Kopenhagen. Ab 1958 wurden seine stapelbaren Behälter aus Melaminkunststoff in Serie gebaut, entworfen für Torben Ørskovs Geschäft Form og Farve. 1962 erhielt er den Lunningpreis.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Kurt Østervig

1912–1986, Dänemark

Dänischer Möbelarchitekt (1912 bis 1986), ausgebildet als Schiffbauer in Odense. Von 1930 bis 1947 arbeitete er als Möbeldesigner im Zeichenbüro E. Knudsen und gründete danach ein eigenes Büro. Er entwarf unter anderem für Randers, Slagelse, Rolschau und Findahls Møbelfabrik, bekannt sind der Baljestolen von 1957 und der Jagtstolen von 1960.

Bei uns bisher 2 Stücke. Zu den Stücken →

Nanna Ditzel

1923–2005, Dänemark

Dänische Designerin (1923 bis 2005), geboren in Kopenhagen und von 1942 bis 1946 an der Kunsthåndværkerskolen, Schülerin von Kaare Klint. Zusammen mit ihrem Mann Jørgen Ditzel entwarf sie den hohen Kinderstuhl von 1955 und den Ring-Stuhl von 1958, hergestellt bei Kolds Savværk. Weitere Arbeiten sind der Hängekorbstuhl von 1959 und die Textilkollektion Hallingdal von 1964.

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Niels Gammelgaard

Dänemark

Dänischer Industriedesigner, geboren 1944 in Kopenhagen und ausgebildet an der Königlich Dänischen Kunstakademie in der Abteilung Industriedesign, Abschluss 1970. Von 1975 bis 2005 arbeitete er als externer Designer für IKEA, sein erstes Produkt dort war der Stuhl Folke von 1976. Außerdem entwarf er unter anderem für Fritz Hansen und Magnus Olesen.

Bei uns bisher 2 Stücke. Zu den Stücken →

Niels Koefoed

Dänemark

Dänischer Möbeldesigner, auch Niels Koefoed geschrieben, von dem Stühle wie das Modell Eva (1960) für die Hornslet Møbelfabrik und das Modell Morten für Koefoeds Møbelfabrik stammen.

Bei uns bisher 2 Stücke. Zu den Stücken →

Niels O. Møller

1920–1981, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner (1920 bis 1981), gelernter Tischler mit Abschluss 1939 und anschließendem Studium in Aarhus. 1944 gründete er die J.L. Møllers Møbelfabrik, für die er Möbel entwarf und die Produktion leitete. Häufig arbeitete er mit Palisander und Teak.

Bei uns bisher 36 Stücke, davon 1 gerade verfügbar. Zu den Stücken →

Ole Wanscher

1903–1985, Dänemark

Dänischer Architekt und Möbelgestalter (1903 bis 1985), geboren in Frederiksberg. Er arbeitete 1925 bis 1927 bei Kaare Klint und war von 1955 bis 1973 Professor an der Kunstakademie in Kopenhagen. Seine Möbel entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Tischlermeister A. J. Iversen, 1960 erhielt er auf der Triennale in Mailand eine Goldmedaille.

Bei uns bisher 38 Stücke. Zu den Stücken →

Peter Karpf

Dänemark

Dänischer Möbeldesigner, geboren 1940, ab 1961 Architekturstudium an der Kunstakademie in Kopenhagen. Zu seinen Entwürfen zählen der Rocket Chair von 1964 und der Sperrholzstuhl NXT von 1991. 2002 erhielt er den Bruno-Mathsson-Preis.

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Poul Cadovius

1911–2011, Dänemark

Dänischer Architekt und Fabrikant (1911 bis 2011), geboren in Frederiksberg, gelernter Sattler und Polsterer. 1945 gründete er die Möbelfirma Royal System, deren modulares Regalsystem gleichen Namens an mehreren Orten der Welt gebaut wurde. Weitere Entwürfe sind das System Cado und Abstracta von 1962.

Bei uns bisher 3 Stücke, davon 1 gerade verfügbar. Zu den Stücken →

Poul Kjærholm

1929–1980, Dänemark

Dänischer Architekt und Möbelgestalter (1929 bis 1980), geboren in Øster Vrå. Er machte eine Tischlerlehre in Hjørring und studierte an der Kunsthåndværkerskolen, wo er bis 1956 unterrichtete, danach an der Kunstakademie, ab 1976 als Professor. Seine Stahlmöbel entstanden ab den 1950er Jahren und wurden von E. Kold Christensen produziert, den dänischen Pavillon auf der Triennale in Mailand 1960 gestaltete er ebenfalls.

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Poul Volther

1923–2001, Dänemark

Dänischer Möbeldesigner (1923 bis 2001), gelernter Möbeltischler und Absolvent der Tischlerschule an der Kunsthåndværkerskolen in Kopenhagen. In den 1950er Jahren war er Chefarchitekt bei FDB Møbler, dort entstand 1956 der Stuhl J46. Bekannt ist auch der Corona-Stuhl von 1962 für Erik Jørgensen, außerdem entwarf er unter anderem für Sorø Stolefabrik und Tarm Stole og Møbelfabrik.

Bei uns bisher 7 Stücke. Zu den Stücken →

Schiønning & Elgaard

Dänemark

Dänisches Duo Schiønning und Elgaard, Stühle aus Teak und Palisander mit Ortsangabe Randers sind für die Zeit von etwa 1960 bis 1970 belegt.

Bei uns bisher 2 Stücke. Zu den Stücken →

Sven Ellekær

1926–1984, Dänemark

Dänischer Möbelarchitekt (1926 bis 1984). Er entwarf für Komfort und weitere dänische Hersteller sowie für Coja in den Niederlanden.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Svend Åge Madsen

Dänemark

Dänischer Möbeldesigner, dessen Entwürfe unter anderem bei Sigurd Hansen, H. P. Hansen und K. Knudsen & Søn gebaut wurden, Stücke stammen überwiegend aus den 1960er Jahren, einzelne aus den späten 1950ern.

Bei uns bisher 8 Stücke. Zu den Stücken →

Søren Georg Jensen

Dänemark

Dänischer Möbeldesigner, Entwürfe für Kubus und Tønder Møbelfabrik sind aus den 1960er Jahren belegt, bekannt ist vor allem der Couchtisch Kubus.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Thomas Harlev

Dänemark

Dänischer Möbelarchitekt, Entwürfe für die Farstrup Møbelfabrik auf Fünen, darunter ein Teak-Esszimmerstuhl, sind aus den 1950er und 1960er Jahren belegt.

Bei uns bisher 2 Stücke. Zu den Stücken →

Verner Panton

1926–1998, Dänemark

Dänischer Architekt und Designer (1926 bis 1998), geboren in Gamtofte auf Fünen, Ausbildung an der Kunstakademie in Kopenhagen und Mitarbeiter bei Arne Jacobsen. Der Panton Chair wurde 1960 entworfen und ab 1967 produziert. Weitere Entwürfe sind die Flowerpot-Pendelleuchte von 1968 und die Leuchte VP Globe von 1975.

Bei uns bisher 4 Stücke, davon 1 gerade verfügbar. Zu den Stücken →

Willy Sigh

Dänemark

Dänischer Möbelentwerfer, Entwürfe für H. Sigh & Søn sind etwa ab 1960 belegt.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Deutschland

Aloys Gangkofner

Deutschland

Deutscher Entwerfer von Leuchten für ERCO in Lüdenscheid, ab 1959 entstanden Hänge- und Wandleuchten aus Kunststoff und Aluminium. Die Pendelleuchte Nr. 6140 ist auf 1963 datiert.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Bernd Münzebrock

Deutschland

Innenarchitekt und Möbeldesigner, Jahrgang 1945, gelernter Tischler. Von 1970 bis 1975 war er Designer bei Walter Knoll in Herrenberg, seit 1975 arbeitet er selbstständig. Von ihm stammt unter anderem der Sessel Don für Walter Knoll.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Christian Dell

1893–1974, Deutschland

Deutscher Silberschmied und Industriedesigner (1893 bis 1974), geboren in Offenbach am Main. Von 1922 bis 1925 leitete er als Werkmeister die Metallwerkstatt am Bauhaus in Weimar. Ab 1933 entwarf er Leuchten für Gebr. Kaiser & Co. in Neheim-Hüsten, die unter dem Namen Kaiser Idell bekannt sind.

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Dieter Rams

geb. 1932, Deutschland

Deutscher Industriedesigner, geboren am 20. Mai 1932 in Wiesbaden. Er studierte Architektur und Innenausbau an der Kunstgewerbeschule Wiesbaden und kam 1955 zu Braun, wo er von 1961 bis 1997 das Design leitete. Seit 1959 arbeitet er mit Vitsœ zusammen, für die unter anderem das Regalsystem 606 und das Stuhlprogramm 620 entstanden.

Bei uns bisher 7 Stücke, davon 1 gerade verfügbar. Zu den Stücken →

Egon Eiermann

1904–1970, Deutschland

Deutscher Architekt und Möbeldesigner (1904 bis 1970), der von 1923 bis 1927 an der Technischen Hochschule Berlin bei Hans Poelzig studierte und später in Karlsruhe lehrte. Zu seinen Bauten zählen die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin und die Deutsche Botschaft in Washington. Der Stahlrohrstuhl SE 68 stammt von 1950, der für Wilde + Spieth entworfene Schreibtischstuhl gilt als Eiermann-Stuhl.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Erich Stratmann

Deutschland

Deutscher Möbelentwerfer, von dem ein Regalsystem aus dem Jahr 1954 für die Idee-Möbel-Programme der Oldenburger Möbelwerkstätten stammt.

Bei uns bisher 4 Stücke. Zu den Stücken →

Friedrich-Wilhelm Möller

1931–1996, Deutschland

Deutscher Möbelgestalter (1931 bis 1996), gelernter Tischler mit Meisterdiplom, der danach Möbelentwurf und Innenausbau studierte. 1963 gründete er ein eigenes Unternehmen und entwarf kurz darauf das Sofa Conseta, das Cor bis heute herstellt. 1987 gründete er die Firma Möller Design.

Bei uns bisher 2 Stücke. Zu den Stücken →

Georg Leowald

1908–1969, Deutschland

Deutscher Architekt und Möbelgestalter (1908 bis 1969), geboren in Düsseldorf, in der Tradition von Bauhaus und Werkbund. Er lehrte unter anderem in Berlin, Wuppertal und an der Hochschule für Gestaltung Ulm. Für Wilkhahn baute er von 1959 bis 1961 Werkshallen in Bad Münder und entwarf den Reih- und Stapelstuhl 224.

Bei uns bisher 3 Stücke. Zu den Stücken →

Gerd Lange

Deutschland

Deutscher Möbel- und Produktdesigner, studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und gründete 1961 sein Designstudio in Kapsweyer in Rheinland-Pfalz. Für Bofinger in Stuttgart entwarf er 1965 die klappbare Möbelserie Farmer. Er arbeitete außerdem für Drabert, Thonet, de Sede und Wogg.

Bei uns bisher 1 Stück, davon 1 gerade verfügbar. Zu den Stücken →

Hans Mitzlaff

Deutschland

Möbeldesigner, von dem gemeinsam mit Albrecht Lange Sessel, Stühle und Sofas für Eugen Schmidt Soloform stammen, darunter die Boomerang Chairs. Die Entwürfe sind auf die Jahre 1949 bis 1955 datiert.

Bei uns bisher 4 Stücke. Zu den Stücken →

Hartmut Lohmeyer

Deutschland

Deutscher Architekt und Möbelgestalter, Jahrgang 1923, studierte Architektur an der Technischen Hochschule Karlsruhe bei Egon Eiermann. Er entwarf in den 1950er und 1960er Jahren vor allem Wohnmöbel für Wilkhahn, darunter das Programm 400.

Bei uns bisher 3 Stücke. Zu den Stücken →

Heinrich Meyer

† 2012, Deutschland

Heinrich Meyer übernahm 1951 die Drechslerei seiner Familie in Brockel und entwarf alle Möbel selbst, andere Betriebe dieser Größe beschäftigten längst Designer. Seine Stühle entstanden in Serie, über 1.600 lieferte er für das Schützenfest in Worpswede, danach wurden sie versteigert und stehen bis heute in Worpswede und den Moordörfern ringsum. 1969 zeigte das Focke-Museum in Bremen seine Möbel in einer eigenen Ausstellung. Heinrich Meyer starb 2012.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Helmut Magg

1927–2013, Deutschland

Deutscher Möbelgestalter (1927 bis 2013), geboren in München. Seine Entwürfe aus der Zeit von etwa 1950 bis 1966 wurden von den Deutschen Werkstätten in München und von WK Möbel in Stuttgart gefertigt.

Bei uns bisher 2 Stücke. Zu den Stücken →

Herbert Hirche

1910–2002, Deutschland

Deutscher Architekt und Designer (1910 bis 2002), geboren in Görlitz. Er studierte von 1930 bis 1933 am Bauhaus in Dessau und Berlin und arbeitete danach im Büro von Mies van der Rohe, später bei Egon Eiermann und Hans Scharoun. Von 1952 bis 1975 lehrte er in Stuttgart und entwarf Ende der 1950er Jahre Radiogeräte für Braun.

Bei uns bisher 3 Stücke. Zu den Stücken →

Horst Brüning

Deutschland

Deutscher Architekt und Industriedesigner, geboren 1934 in Hamburg. Nach dem Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg eröffnete er 1963 ein Büro in Stuttgart. Er entwarf Tisch, Sessel und Stuhlprogramme unter anderem für Cor und lehrte von 1969 bis 2000 an der FH Darmstadt.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Ludwig Mies van der Rohe

1886–1969, Deutschland

Deutscher Architekt (1886 bis 1969), geboren in Aachen, gestorben in Chicago. Er lernte im Steinmetzbetrieb seines Vaters, arbeitete in Berlin bei Bruno Paul und von 1908 bis 1912 bei Peter Behrens. 1930 übernahm er die Leitung des Bauhauses in Dessau und wanderte 1938 in die USA aus, wo er in Chicago bis 1958 die Architekturabteilung des Armour Institute (später IIT) leitete.

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Peter Ghyczy

1940–2022, Deutschland

Deutscher Designer ungarischer Herkunft (1940 bis 2022), in Budapest geboren, nach der Flucht 1956 Architekturstudium an der TH Aachen. Ab 1968 verantwortete er bei Elastogran in Lemförde Polyurethanprodukte, im selben Jahr entstand sein Gartenei, der erste Schalensessel mit Drehgelenk. 1972 gründete er in Viersen Ghyczy + Co Design, die Firma zog 1974 in die Niederlande.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Studio Delta

Deutschland

Deutsches Designbüro, 1967 in Stuttgart von Michael Conrad, Henner Werner, Detlef Unger und Dieter Raffler gegründet, die sich an der HfG Ulm kennengelernt hatten. Für Wilkhahn entstanden das Chefsessel-Programm 2000 von 1967 und das Bürostuhlprogramm 23 von 1977 bis 1985.

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Wilhelm Ritz

Deutschland

Deutscher Designer, geboren 1932 bei Ulm, Studium an der HfG Ulm. Aus seiner Diplomarbeit von 1959 entstand die Schichtholzstuhlserie 400 für Wilkhahn. Der Drehstuhl 232 wurde von 1972 bis 1989 produziert.

Bei uns bisher 1 Stück. Zu den Stücken →

Schweden

Anders Pehrson

1912–1982, Schweden

Schwedischer Ingenieur und Leuchtendesigner (1912 bis 1982), geboren in Göteborg. Ab 1952 arbeitete er als Designmanager bei Philips, 1964 übernahm er die Leitung von Ateljé Lyktan in Åhus. Dort kam 1968 die Leuchte Bumling auf den Markt, die bis heute im Werk in Åhus gebaut wird.

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Bruno Mathsson

1907–1988, Schweden

Schwedischer Möbeldesigner und Architekt (1907 bis 1988), aufgewachsen in Värnamo in Småland, wo er im Betrieb seines Vaters, eines Tischlermeisters, arbeitete. Zu seinen Entwürfen zählen der Grasshopper von 1931, der Eva Stuhl von 1935 und die Tischserie Super Ellipse mit Piet Hein von 1966. In den 1940er und 1950er Jahren baute er rund 100 Gebäude.

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Carl Thore

Schweden

Schwedischer Leuchtendesigner, Pseudonym von Sigurd Lindkvist (geboren 1916). Er arbeitete zunächst für Luko und von 1961 bis etwa 1981 bei Granhaga Metallindustri, wo er Leuchten entwarf und den Verkauf leitete. Sein bekanntester Entwurf ist die Hängeleuchte Trava.

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Gillis Lundgren

1929–2016, Schweden

Schwedischer Designer (1929 bis 2016), vierter Mitarbeiter von IKEA. Von ihm stammt das Regal Billy.

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Hans-Agne Jakobsson

1919–2009, Schweden

Schwedischer Designer (1919 bis 2009), geboren auf Gotland, gelernter Tischler und später Architekturstudent in Göteborg. 1951 gründete er in Småland eine Leuchtenfirma, die 1956 nach Markaryd zog. Die Tochterfirma Ellysett fertigte ab 1957 die Holzspanlampen.

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Nils Jonsson

Schweden

Schwedischer Architekt und Möbelgestalter, gemeinsam mit Yngve Ekström Hausdesigner des Herstellers Troeds in Bjärnum.

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Nisse & Kajsa Strinning

Schweden

Schwedisches Designerpaar. Nisse Strinning (1917 bis 2006), geboren in Kramfors, studierte Architektur am KTH in Stockholm. Gemeinsam mit seiner Frau Kajsa entwarf er 1949 das String-Regal, das beim Wettbewerb des Verlags Bonnier ausgezeichnet wurde. 1952 gründete er die Firmen String Design AB und Swedish Design AB.

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Yngve Ekström

1913–1988, Schweden

Schwedischer Möbeldesigner (1913 bis 1988), geboren in Hagafors in Småland. Er gründete zusammen mit seinem Bruder Jerker und Sven Bertil Sjöqvist den Möbelhersteller ESE-möbler, später Swedese, und arbeitete dort über 40 Jahre. Sein Sessel Lamino von 1956 wird seitdem ununterbrochen produziert.

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Italien

Afra & Tobia Scarpa

Italien

Italienisches Architekten- und Designerduo, beide schlossen 1957 ein Architekturstudium an der Università Iuav di Venezia ab. 1960 gründeten sie ein gemeinsames Büro in Montebelluna. Zu ihren Entwürfen zählen das Sofa Bastiano von 1961 für Gavina und das Sofa Coronado von 1966 für B&B Italia.

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Elio Martinelli

1922–2004, Italien

Italienischer Designer (1922 bis 2004) aus Lucca. Für Martinelli Luce, einen 1960 gegründeten Leuchtenhersteller aus der Toskana, entwarf er 1965 die Lampe Serpente.

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Giancarlo Piretti

Italien

Italienischer Möbeldesigner, 1940 in Bologna geboren und von Ausbildung Zeichenlehrer. Ab 1960 war er Chefkonstrukteur bei Anonima Castelli und entwarf dort bis 1972 vor allem Sitzmöbel, darunter den Stapelstuhl DSC 106 von 1965, den Klappstuhl Plia von 1967 und den Sessel Alky. Mit Emilio Ambasz entwickelte er später die Sitzsysteme Vertebra und Dorsal.

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Gio Ponti

1891–1979, Italien

Italienischer Architekt und Designer (1891 bis 1979), geboren in Mailand, Architekturstudium am Polytechnikum Mailand bis 1921. 1923 wurde er künstlerischer Leiter des Porzellanherstellers Richard-Ginori, 1928 gründete er die Zeitschrift Domus. Sein Stuhl Superleggera von 1957 für Cassina wird bis heute produziert, das Pirelli Hochhaus in Mailand entstand 1956 bis 1960 mit Pier Luigi Nervi.

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Joe Colombo

1930–1971, Italien

Italienischer Designer und Architekt (1930 bis 1971). Er studierte bis 1949 Malerei an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand und bis 1954 Architektur am Politecnico di Milano. Er starb an seinem 41. Geburtstag.

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Vico Magistretti

1920–2006, Italien

Italienischer Architekt und Designer (1920 bis 2006), geboren in Mailand und 1945 am Politecnico di Milano diplomiert. Zu seinen ersten bekannten Projekten zählt die Kirche Santa Maria Nascente im Viertel QT8 in Mailand. Für Artemide entwarf er 1965 die Leuchte Eclisse, für Cassina den Stuhl Carimate.

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Finnland

Alvar Aalto

1898–1976, Finnland

Finnischer Architekt und Designer (1898 bis 1976), geboren in Kuortane. 1932 entwarf er den Paimio Stuhl, 1933 den Stapelhocker Modell 60. 1935 gründete er mit seiner Frau Aino, Maire Gullichsen und Nils-Gustav Hahl die Firma Artek.

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Eero Aarnio

geb. 1932, Finnland

Finnischer Designer, geboren 1932 in Helsinki, Architekturstudium am Institute of Industrial Arts mit Abschluss 1960. 1962 gründete er sein eigenes Büro. Der Ball Chair von 1963 wurde 1966 auf dem Stand von Asko auf der Kölner Möbelmesse gezeigt.

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Eero Saarinen

1910–1961, Finnland

Finnisch-amerikanischer Architekt und Designer (1910 bis 1961), geboren in Hvitträsk, ab 1940 US Staatsbürger. Er studierte Bildhauerei in Paris und Architektur an der Yale School of Architecture. Fast alle seine Möbel wurden von Knoll hergestellt, darunter der Womb Chair von 1948 und die Tulip Serie von 1956.

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Ilmari Lappalainen

1918–2006, Finnland

Finnischer Innenarchitekt (1918 bis 2006), vor allem für Stühle bekannt. Er ließ sich 1939 zum Werklehrer und 1947 zum Innenarchitekten ausbilden und arbeitete für Asko in Lahti, wo er ab 1960 den Einrichtungsdienst leitete und 1978 in den Ruhestand ging. Zu seinen bekannten Serien zählen Pulkka (1963 bis 1968) und die Askolette-Reihe.

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Ilmari Tapiovaara

1914–1999, Finnland

Finnischer Designer (1914 bis 1999) mit Abschluss in Innenarchitektur 1937. 1938 arbeitete er für Asko, 1951 gründete er mit seiner Frau ein eigenes Büro. Zu seinen Entwürfen zählen die Domus-Stühle von 1946 bis 1947 und das Besteck Polar, das 1964 auf der Mailänder Triennale eine Goldmedaille erhielt.

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USA

Charles & Ray Eames

1907–1978 / 1912–1988, USA

Amerikanisches Designerehepaar, Charles Eames (1907 bis 1978) und Ray Eames (1912 bis 1988). Ihr Büro bestand von 1943 bis 1988 in Venice bei Los Angeles, ihr Wohnhaus in Pacific Palisades wurde 1949 fertig. Zu ihren Entwürfen zählen die Formsperrholzstühle DCW und DCM von 1945, der Lounge Chair mit Ottoman von 1956 und die Aluminum Group von 1958, produziert von Herman Miller und Vitra.

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Florence Knoll

1917–2019, USA

Amerikanische Architektin und Designerin (1917 bis 2019), geboren in Saginaw, Michigan. Sie studierte unter anderem an der Cranbrook Academy of Art und schloss 1941 ihr Architekturstudium am Illinois Institute of Technology ab, unter anderem bei Mies van der Rohe. Von 1943 bis 1965 leitete sie die Knoll Planning Unit und baute mit ihrem Mann Hans Knoll das Unternehmen Knoll aus, etwa die Hälfte der Kollektion stammt von ihr.

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George Nelson

1908–1986, USA

Amerikanischer Architekt und Designer (1908 bis 1986), geboren in Hartford, Studium an der Yale University. Von 1947 bis 1972 war er Designdirektor bei Herman Miller, sein Büro George Nelson Associates entwarf dort unter anderem 1946 die Slat Bench, 1955 den Coconut Chair und 1964 das Sling Sofa. Einige ihm zugeschriebene Entwürfe stammen überwiegend von seinen Mitarbeitern.

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Harry Bertoia

1915–1978, USA

Italienisch-amerikanischer Designer und Bildhauer (1915 bis 1978), geboren in San Lorenzo bei Pordenone, mit 15 Jahren nach Detroit gezogen und an der Cranbrook Academy of Art ausgebildet. 1950 zog er auf Einladung von Hans und Florence Knoll nach Pennsylvania und entwarf dort fünf Drahtmöbel für Knoll.

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Niederlande

Friso Kramer

1922–2019, Niederlande

Niederländischer Designer (1922 bis 2019), geboren in Amsterdam, studierte Innenarchitektur unter anderem bei Mart Stam. Ab 1948 arbeitete er für Ahrend (De Cirkel) und entwarf dort 1953 den Stuhl Revolt und 1958 den Stuhl Result. Für Wilkhahn entstand 1967 die Sitzbank WKH, 1963 gründete er mit anderen das Büro Total Design.

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Gerrit Rietveld

1888–1964, Niederlande

Niederländischer Architekt und Möbelentwerfer (1888 bis 1964) aus Utrecht, Lehre in der Tischlerei seines Vaters. 1917 entwarf er den Rot-Blauen Stuhl, 1918 gründete er seine eigene Möbelwerkstatt. Das Haus Schröder in Utrecht entstand 1924, der Zickzack-Stuhl 1934.

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Mart Stam

1899–1986, Niederlande

Niederländischer Architekt, Stadtplaner und Möbeldesigner (1899 bis 1986), geboren in Purmerend, gestorben in Zürich. Nach seinem Umzug nach Berlin Ende 1922 entwickelte er den Freischwinger aus Stahlrohr. 1927 steuerte er ein Haus zur Weißenhofsiedlung in Stuttgart bei.

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Norwegen

Frank Reenskaug

1919–2001, Norwegen

Möbeldesigner (1919 bis 2001) mit Ausbildung in Norwegen, wo er 1952 an der Schule SHKS Möbeldesign studierte. Im selben Jahr brachte er einen Klappstuhl heraus, der zwei Jahre später im Pavillon der Mailänder Triennale ausgestellt wurde. Sein Cross Chair von 1956 war der erste seiner Entwürfe in Serienfertigung, gebaut vom dänischen Hersteller N. A. Jørgensen, der später Bramin hieß. 1958 brachte Bramin seinen Schaukelstuhl No 182 heraus, ein hochwertiges Möbel zu erschwinglichem Preis, das sich zu Hause selbst zusammenbauen ließ. Er wurde sein meistverkauftes Design und ein großer Exporterfolg. In den 1960er Jahren entwarf er weiter für mehrere große norwegische Möbelhersteller.

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H. W. Klein

Norwegen

Möbelarchitekt, geboren 1919 in Norwegen (Henry Walter Klein), der ab 1949 in Dänemark studierte und 1960 dorthin zurückkehrte. Seine Entwürfe für die Bramin Møbelfabrik in Bramming wurden über Jahre gebaut.

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Schweiz

Gian Franco Legler

1922–2015, Schweiz

Schweizer Designer und Innenarchitekt (1922 bis 2015), geboren in Ponte San Pietro in Italien. Er studierte Architektur an der ETH Zürich und 1951 am MIT in Boston, arbeitete danach in den USA und eröffnete 1963 in Zürich ein eigenes Planungsbüro. Bekannt ist vor allem der Basket Chair von 1951, ein stapelbarer Rattanstuhl, für den er 1953 den Good Design Award des MoMA erhielt.

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Le Corbusier

1887–1965, Schweiz

Schweizer Architekt (1887 bis 1965), geboren in La Chaux-de-Fonds, ab 1930 auch französischer Staatsbürger. Ab 1928 entwarf er Möbel zusammen mit Charlotte Perriand, auch sein Cousin Pierre Jeanneret wirkte an vielen Entwürfen mit. Bekannt sind die Chaiselongue LC4 und der Sessel LC3.

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Stefan Zwicky

Schweiz

Schweizer Architekt und Designer, geboren 1952 in Zürich. Er studierte von 1974 bis 1978 Innenarchitektur an der Kunstgewerbeschule Zürich, arbeitete von 1979 bis 1983 im Büro von Robert und Trix Haussmann und führt seit 1983 ein eigenes Büro.

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Sonstige

Alexander Begge

Designer des Kinderstuhls Casalino, entworfen 1971 und von den Casala Werken in Lauenau 1972 und 1973 aus ABS-Kunststoff im Spritzguss gefertigt.

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Franz Köttgen

Möbeldesigner, von dem Sofas und Daybeds für das deutsche Unternehmen Kill International stammen, darunter das Modell 6603 aus den 1960er Jahren.

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Günter Renkel

Möbeldesigner, von dem die Möbelserie Twen für Rego Mobile Möbel stammt, der Entwurf wird auf 1957 datiert.

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Marcel Breuer

1902–1981, Sonstige

Ungarisch-amerikanischer Architekt und Designer (1902 bis 1981), geboren in Pécs. Am Bauhaus in Weimar zum Tischler ausgebildet, leitete er ab 1925 die Möbelwerkstatt des Bauhauses in Dessau. Zusammen mit Mart Stam gilt er als einer der Erfinder der Stahlrohrmöbel. 1937 ging er in die USA und lehrte in Harvard.

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Marian Grabinski

Sonstige

Polnischer Holztechnologe und Designer, in den 1960er Jahren Konstrukteur bei der Holzexportagentur Polska Agencja Eksportu Drewna. Von ihm stammt der Stuhl A-5910 von 1959, der bis heute bei Fameg gefertigt wird.

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